Arbeitsspeicher

Arbeitsspeicher

Was ist Arbeitsspeicher?

Der Arbeitsspeicher dient dem System als eine Art Zwischenablage. Der Prozessor legt hier Rechenergebnisse ab um diese später wieder abzurufen. Durch den Direktzugriff sind Speichertiming, also Taktrate (CL) und Frequenz (MHz) entscheidend. Entgegen seiner Bezeichnung ist dieser Speicher flüchtig und nicht statisch, da die Daten durch Kappen der Energiezufuhr verloren gehen. Passender wäre daher der Begriff Kurzzeitspeicher oder Arbeitscache. Die häufigste Bauform für den Einsatz in Computern ist das Speichermodul. Es ist zwischen verschiedenen RAM-Typen zu unterscheiden. Waren in den 1980ern noch übliche Bauweisen Speicher in Form von ZIP-, SIPP- oder DIP-Modulen, so wurden in den 1990ern vorwiegend SIMMs mit FPM- oder EDO-RAM genutzt. Heute kommen in Computern in erster Linie DIMMs mit z. B. SD-, DDR-SD-, DDR2-SD-, DDR3-SD oder DDR4-SDRAMs zum Einsatz.

Virtueller und physischer Speicher

Um die Kapazität des Arbeitsspeichers zu erhöhen verwenden die Betriebssysteme das sogenannte „Swapping“ Verfahren. Hierfür wird eine Ramdisk, meist in Form einer Datei, auf der Festplatte angelegt und Informationen aus dem Arbeitsspeicher hier zwischengelagert. Diese Methode ist erforderlich, da das Betriebssystem bei nicht ausreichender Kapazität des Arbeitsspeichers abstürzen würde.

Cache

Wenn der Hauptprozessor (CPU) auf den Arbeitsspeicher zugreift, bedient er sich sogenannten Cache-RAMs oder einfach nur Cache. Der Cache beinhaltet die Speicherbereiche, die am häufigsten verwendet werden (Hex-Adressen). Im Vergleich zum normalen Arbeitsspeicher ist Cache-Speicher natürlich wesentlich schneller, da dieser eine Direktverbindung zur CPU hat, jedoch ist dieser ziemlich klein und kann daher nicht als RAM verwendet werden.